Wir gründen ein Unternehmen

Seit mehr als zehn Jahren beschäftigen wir uns jetzt bereits ehrenamtlich mit der Auswertung von Wahlergebnissen. Die Idee, den Kommunalpolitikern vor Ort eine aussagekräftige Analyse Ihrer Wahlergebnisse zu liefern wuchs im Rahmen unserer ehrenamtlichen politischen Tätigkeit über die Jahre immer weiter. Bereits früh merkten wir, wie wertvoll derartige Analysen für die ehrenamtlichen Politiker in den Gemeinden sein können. Das viele Lob und insbesondere die Dankbarkeit für unsere Arbeit motivierte uns dazu, unsere Idee voranzutreiben. Ziel war es, neue Mittel und Wege der Auswertung und Visualisierung zu finden, um so die Analysen noch aussagekräftiger und zugleich leichter verständlich zu gestalten. Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage, dem hohen Interesse und der nicht mehr zu stoppenden Entwicklung unseres zunächst kleinen Projekts, lag die Entscheidung förmlich auf der Hand: die Sache muss größer werden!
Neben der Analyse der vergangenen Wahldaten, suchten wir nach einer Möglichkeit, die Politiker auch zwischen den Wahlen datengestützt zu beraten. Eines war dabei von Anfang an klar: wir wollen weg von den verstaubten Methoden wie einer Telefonumfrage und stattdessen neue Wege gehen und.
Doch wie kann die Politikberatung des 21. Jahrhunderts aussehen? Das Zauberwort: Social Media. Das Internet ist voll von kleinen politischen Beteiligungen und Äußerungen der Bürger. Doch kaum einer ist in der Lage, bei diesen Datenmengen den Überblick zu behalten. Das ist schade, denn so gehen die Äußerungen verloren, der Bürger bleibt ungehört.
Uns war klar: da müssen wir ansetzen. Wir wollen zuhören, was die Leute zwischen den Wahlen sagen und diese Meinung an die Politiker herantragen. Oder für die Fachleute: wir entwickeln eine Deep-Learning-Architektur zur politischen Sentimentanalyse.
Schnell wurde klar, dass diese Ausweitung des Projekts den Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit sprängt und nicht ohne Hilfe stemmbar ist. Daher beantragen wir jetzt beim Wettbewerb „Startup Hochschulausgründungen“ des Landes NRW Fördergelder, um unser Vorhaben realisieren zu können. Wie es mit dem Vorhaben voran geht und wann wir im besten Fall mit der ersten Beratung loslegen können ist nachzulesen unter www.beestatistics.de

Bee Statistics
 
 

Unser Vorgehen

Datenanalyse

Statistik ist trocken, langweilig und vor allem ziemlich kompliziert. Auf der anderen Seite ist sie ziemlich nützlich, wenn man weiß, wie es geht. Daher liefert die mathematisch fundierte Detailanalyse von Wahlergebnissen nicht nur äußerst nützliche Hinweise für politische Akteure, z. B. wie der nächste Wahlkampf besser auf die jeweilige Wählerschaft zugeschnitten werden kann, sondern sie schließt auch Lücken in unserem demokratischen System. Denn wo sich Politik und Bürger nicht mehr verstehen, da wird es eng für die Demokratie. Jeder Politiker sollte daher in die Lage versetzt werden, die Sprache der Demokratie – also die Ergebnisse von Wahlen – umfassend zu interpretieren. Mit standardisierten Auswerte-Routinen und einer statistisch abgesicherten Qualitätskontrolle legen wir mit unserer Datenanalyse dazu den Grundstein. Zum Schluss sei noch gesagt: alle Analysen basieren auf öffentlich zugänglichen Daten, meist reinen Wahlergebnissen, Datenschutz ist hier also kein Thema.

Visualisierung

In einem zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Datenanalyse in Infografiken zusammengefasst. Die Visualisierung der statistischen Analyse verschafft als Zwischenschritt eine schnelle Übersicht über die ausgewerteten Daten. Anhand passender Infografiken werden Besonderheiten herausgestellt und für Jedermann verständlich aufgezeigt. Zur anschließenden gezielten Auswertung der Daten ist eine eingängige Visualisierung unerlässlich.

Handlungsempfehlungen

In einem letzten Schritt werden die Datenwissenschaftlichen Ergebnisse mit sozialwissenschaftlichen Studien kombiniert.  Gestützt auf dieser Analyse können Prognosen des Wählerverhaltens erstellt werden. Diese Prognosen sind aufgrund ihrer Interdisziplinärität sehr viel exakter als die aktuell angewandten überholten Methoden sind. Nur die Verbindung aus der uns im 21. Jahrhundert zur Verfügung stehenden Technik in Verbindung mit den uns bekannten sozialwissenschaftlichen Theorien kann die komplette Komplexität des politischen Treibens erfassen. Die ermöglicht uns die Ableitung konkreter und zielfrührender Handlungsempfehlungen für den Wahlkampf.

Bundestagswahl 2017 in Wetter

Die Bundestagswahl 2017 eignet sich besonders für eine ausgiebige Wahlanalyse. Der Einzug der AfD in den Bundestag und das historisch schlechte Abschneiden der beiden Volksparteien und ehemaligen Koalitionspartner CDU und SPD zeigen, dass die Bürger viele Entscheidungen der Politik nicht mehr einfach nachvollzogen werden können. Warum entfremden sich die Deutschen und ihre Politiker immer mehr? Wir gehen im Wahlbezirk 139, Wetter (Ruhr) auf spurensuche: Durch ausführliche Datenanalyse versuchen wir Trends aufzudecken. Unsere Ergebnisse werden anschließen sozialwissenschaftlich analysiert, um Antworten und Handlungsempfehlungen für die auftraggebende Partei auszusprechen.

  • Diachroner Vergleich
  • Nichtwähler-Gewichtung
  • Diatopischer Vergleich
  • Ausblick in den Wahlkreis
  • Bewertung / Handlungsempfehlungen

Zweitstimmen

CDU
27%
SPD
30%
Grüne
8%
FDP
12%

Bundestagswahl 2017

Wahlergebnis auf einem Blick

Kurzanalyse für den Wahlkreis 139

Wahlanalysen